06.02.2021
Kunst
Der Wind des Schreckens
Menschengräbervogel: Ceija Stojka erzählt auf ihren Bildern vom Leid in den KZ und vom Leben der Roma
Von Stefan Ripplinger
Ceija Stojka (1933–2013) war Autodidaktin. Unter den Nazis hat sie keine Schule besuchen dürfen, später blieb keine Zeit. Die Künstlerin, von der die Kunsthalle Malmö gerade 140 ihrer beeindruckenden Zeichnungen und Gemälde zeigt, hat sich auch die Kunst selbst beigebracht, und nicht aus Freude an Farben. Sie ging schon auf die 60 zu, als sie damit begann, ihre Zeit in den Konzentrationslagern in Wort und Bild aufzuarbeiten. Die Traumatisierung ist nicht der einzige...
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