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19.12.2020
Waffenschmiede

Europäischer Konkurrenz entledigt

Bundesregierung beteiligt sich an Rüstungshersteller Hensoldt. Technik soll nicht Paris in die Hände fallen

Von Jörg Kronauer
Das wird teuer: Bemerkenswerte 450 Millionen Euro lässt sich die Bundesregierung, wie das Verteidigungsministerium am Mittwoch ausdrücklich bestätigte, den Staatseinstieg beim Rüstungsunternehmen Hensoldt aus Taufkirchen bei München kosten. Dafür wird sie von dem US-Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts (KKR), der zur Zeit noch 68 Prozent an der Firma hält, 25,1 Prozent der Hensoldt-Anteile bekommen. Fast eine halbe Milliarde Euro ausgerechnet für ein Rüstungsunter...

Artikel-Länge: 5970 Zeichen

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