Zum Inhalt der Seite
16.10.2020
Femizid

Präzedenzfall in Spanien

Haftbar für unzureichenden Schutz: Innenministerium in Madrid muss Angehörige von durch Ehemann getöteter Frau entschädigen

Wenn im Fall eines Femizids in Spanien ­festgestellt wird, dass Behörden ­versagt oder die Gefahr nichts ernstgenommen haben, ­können sie ­künftig dafür haftbar gemacht ­werden – zumindest, wenn das Opfer in Spanien Angehörige hat, die die Sache nicht auf sich beruhen lassen.Das ergibt sich aus einem Präzedenzurteil, über das am Mittwoch die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Im Fall einer von ihrem Ehemann ermordeten Frau hat demnach der Nationale Gerichtshof in Sp...

Artikel-Länge: 2390 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90