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18.08.2020
Libanon

Der Ausverkauf

Krise im Libanon: Westliche Staaten frohlocken, Führung zu schwach für Gegenwehr

Von Karin Leukefeld
Einig scheinen sich Frankreich, Deutschland und die USA darin zu sein, den amtierenden Präsidenten Michel Aoun austauschen oder zumindest so sehr einschüchtern zu wollen, dass er sich der von den westlichen Staaten geplanten Übernahme des Libanon nicht in den Weg stellt. Aoun erscheint vor allem den USA als »Mann des Iran«, weil er nicht nur mit dem syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad, sondern auch mit dem politischen Bündnis um die Hisbollah kooperiert, das bei ...

Artikel-Länge: 3775 Zeichen

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