14.08.2020
Konzernmacht
Tod im Auto
Bei verbranntem Leichnam in Niedersachsen könnte es sich um Maulwurf in VW-Abhöraffäre handeln. Fall deutet auf brutalen Umgang in der Branche
Von Ludger van der Heyden
Am Donnerstag berichtete junge Welt über einen leitenden Mitarbeiter bei Volkswagen, der Sitzungen einer internen Arbeitsgruppe zum Umgang des Autobauers mit einem renitenten Zulieferer über ein Jahr lang heimlich mitgeschnitten hatte. Ende Mai war sein Haus in einem niedersächsischen Dorf vorsätzlich in Brand gesetzt worden. Am Mittwoch nachmittag nach Redaktionsschluss machten dann Meldungen die Runde, der Mann sei tot in einem ausgebrannten Auto in Rottorf im Kre...
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