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18.07.2003

Wirtschaftsflucht nach Israel

Die Krise in Uruguay dezimiert die jüdische Gemeinde. Händler schließen Geschäfte und wandern aus

Von Larry Luxner (npl)
Marinas Eltern arbeiten in der Textilindustrie. Zum Sparen hatte es nie gereicht, weil alles Verdiente für die sieben Kinder verwendet werden mußte. Marina verkauft Musik-CDs auf den Straßen der Hauptstadt Montevideo oder führt die Hunde von reichen Familien aus. Das Schicksal von Marina, die ihren Nachnamen aus Scham nicht nennen will, ist beispielhaft für die zunehmende Armut unter den uruguayischen Juden. Bis vor kurzem waren 40000 der 3,3 Millionen Einwohner ...

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