16.07.2003
Geile Pfeile
Wenn das Über-ich im Ich eine Kurve macht: Gerhard Henschel stellt »Die wirrsten Graphiken der Welt« vor
Von Richard Oehmann
Es geht ein Pfeil nach nirgendwo. Und zwar von einem Rechteck, namens »Designat«, auf eine Kugel mit einer Eins drauf. Von dort aus gelangt er auf einen Balken, auf dem »Zeichen« steht, und dann wieder zurück zum »Designat« oder vielleicht noch mal über die Drei und ewig so weiter. Diese Reise nennt sich Grundschema der Semoise. Zugleich und immerfort und immerdar ragt eine Achse in den grünlichen Bereich zwischen Aufwand und Eindruck, gehalten einerseits von Kunst ...
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