15.07.2003
Pause für die Falken?
Situation und Perspektiven der »Neokonservativen« nach dem Irak-Krieg
Von Knut Mellenthin
Seit US-Präsident Bush senior 1991 den ersten Irak-Krieg auf halbem Wege abbrach, ohne seine Truppen nach Bagdad marschieren und das Land besetzen zu lassen, hatte das Netzwerk der sogenannten Neokonservativen auf eine zweite Runde gedrängt. Unter Bush junior, Ende 2000 mit denkbar knappstem Ergebnis ins Präsidentenamt gewählt, übernahmen die Neocons Regierungspositionen in einem Ausmaß, das es weder bei Bush senior noch bei Ronald Reagan gegeben hatte. Vor allem im...
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