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Afghanistan: 2020 mehr als 1.200 Zivilisten getötet

Kabul. Trotz geplanter Friedensgespräche sind im Krieg in Afghanistan in der ersten Jahreshälfte 1.282 Zivilisten getötet worden. Weitere 2.176 Menschen sind verwundet worden, wie aus einem Bericht der UN-Mission in Afghanistan (Unama) hervorgeht, der am Montag veröffentlicht wurde. Unter den Opfern seien auch viele Kinder. Während der Coronapandemie wurden sie von den Konfliktparteien für verschiedene Aufgaben rekrutiert. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Zahl der zivilen Opfer laut Unama um 13 Prozent gesunken. Hintergrund sei, dass es weniger Militäraktionen der internationalen Streitkräfte und der Dschihadistenmiliz »Islamischer Staat« gegeben habe. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.07.2020, Seite 2, Ausland

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