Zum Inhalt der Seite
15.07.2020
Im Zweifel ahnungslos

Komplizen der Macht

Vier international operierende Wirtschaftsprüfungskonzerne dominieren den Markt. Und sind bei jedem Skandal dabei. So wie Ernst & Young bei »Wirecard«

Von Steffen Stierle
Kaum ein großer Wirtschafts- oder Steuerskandal, bei dem nicht irgendwann auch der Name Ernst & Young (EY) fällt. So auch bei den verschwundenen »Wirecard«-Milliarden. Das britische Beraternetzwerk hatte bei dem Zahlungsabwickler bereits seit 2009 seine Finger im Spiel – als Bilanzprüfer. In den fraglichen Jahren 2016 bis 2018 bestätigten die EY-Experten die von der Konzernführung vorgelegten Jahresabschlüsse komplett. Über offensichtlich gefälschte Bankdokument...

Artikel-Länge: 5337 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90