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Gasprom hält an Gaspreisen fest

Moskau. Der russische Staatskonzern Gasprom will gegen eine Entscheidung des Schiedsgerichts der Stockholmer Handelskammer Berufung einlegen. Dieser zufolge müsste das russische Unternehmen seine mit dem polnischen Konzern PGNiG ausgehandelten Gaspreise rückwirkend ab November 2014 senken. Das weltweit größte Erdgasförderunternehmen will jedoch an den ursprünglichen Preisen festhalten. Es gebe genügend Gründe dafür, teilte es am Dienstag der russischen Nachrichtenagentur TASS mit. Der polnische Konzern hatte zuvor verlautbart, dass Gasprom 1,5 Milliarden Dollar (1,33 Milliarden Euro) als Kompensation für angeblich überhöhte Gaspreise zurückzahlen wolle. Gasprom machte dazu zunächst keine Angaben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.06.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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