29.04.2020
Behördenkritik nach Morden in Hanau
Angehörige in Unsicherheit
Familien der Todesopfer und Überlebende des Terroranschlags von Hanau fordern ihre Rechte ein
Von Markus Bernhardt
Mehrere Rechtsanwälte der Überlebenden und Angehörigen der Opfer des rassistischen Terroranschlags von Hanau haben sich Ende vergangener Woche an die Öffentlichkeit gewandt und die bisherige Arbeit der Behörden kritisiert. Am 19. Februar hatte der Rassist Tobias Rathjen, der auch unter einer psychischen Erkrankung gelitten haben soll, neun Menschen mit Migrationshintergrund und seine Mutter Gabriele erschossen und sich danach selbst getötet. Die bisherige Politik de...
Artikel-Länge: 3145 Zeichen


