18.06.2003
Neogothisches
Marilyn Manson und Karl May in Dresden
Von Helmut Höge
Erst tranken wir auf dem Weg in das heuer von schwerbewaffneten
West-Polizisten belagerte Dresden mehrere Radeberger, dann
aßen wir in Radeburg Krautwickel, und dann besuchten wir in
Radebeul das Karl-May-Museum. Nirgendwo konnte man uns sagen, was
es mit dem Wort »Rade« etymologisch auf sich hat.
Dafür entdeckten wir später auf dem Dresdner
Messegelände eine enge Verwandtschaft zwischen
Karl-May-Anhängern und den Gruftfans. Von den letzteren waren
etwa 10000 zu ei...
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