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23.04.2020
Literatur

Gewaltig auf den Wecker gehen

»Leben im Zwiespalt«: Die Erinnerungen des sorbischen Dichters Benedikt Dyrlich

Von Ronald Kohl
Benedikt Dyrlich freute sich auf den Kapitalismus. »Im 40. Lebensjahr fühlte ich mich körperlich und geistig fit und den Herausforderungen gewachsen, zumal mir ein gewisses Draufgängertum schon immer sympathisch erschien.« In der Tat war sein Leben in der DDR, das er im ersten Teil seiner dokumentarischen Autobiographie »Leben im Zwiespalt. Aus Tagebüchern, Briefen und Beiträgen« 2018 beschrieben hat, nicht frei von Turbulenzen. Er schmiss wegen einer Frau, mit der ...

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