16.04.2020
Pop
Wie Schnee und Frost
Dota gelingen einfühlsame Vertonungen des Werkes von Mascha Kaléko
Von Katja Klüßendorf
Dota Kehr, Frontfrau der Berliner Band Dota, singt auf ihrem neuen Album »Kaléko« erstmals keine selbstgeschriebenen Texte, sondern nimmt sich der Poesie der deutschsprachigen jüdischen Dichterin Mascha Kaléko (1907–1975) an. Emigrantin von Kind an, wurde »Zur Heimat erkor ich mir die Liebe« nicht nur eine Verszeile, sondern die gelebte Maxime Kalékos. Ihre Gedichte sind verspielt, satirisch scharf und von großem Sprachwitz, doch hinzu kommt ein Sehnen, eine zarte Z...
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