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17.03.2020
Corona

Was auf einmal fehlt

In Zeiten der Pandemie könnte den Leuten aufgehen, wie sehr der Mensch den Menschen braucht

Von Stefan Siegert
Es ist früh. Hinter den Wolken steht die Sonne noch tief, die Fenster gegenüber dunkel in hellen Wänden. Ein menschenleerer Morgen in Hamburg. Gestern war Sonnabend, und die Innenstadt war fast leer. Der Nachmittag ohne BVB und die anderen; vor Tagen die Champions League ohne Zuschauer. Sogar die Trauerfeier für einen alten Freund in der nächsten Woche: verlegt auf »vor­aussichtlich Juni«. Auf der weitläufigen, warenstarrenden Etage des Bekleidungsgeschäfts, wo ich ...

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