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03.02.2020
Privatisierung

Rios Wasser stinkt

Sabotage? Seit Anfang Januar kommt aus Leitungen der Metropole braune Brühe. Experten verweisen auf das kontaminierte Einzugsgebiet

Von Norbert Suchanek, Rio de Janeiro
Aus den Leitungen der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro fließt seit Wochen kein farb- und geruchloses Trinkwasser mehr. Statt dessen quillt eine braune Brühe. Sie ist mit Geosmin verseucht. Schon in geringsten Konzentrationen verleiht der von Cyanobakterien produzierte Stoff dem Wasser einen erdig-muffigen Geruch und Geschmack. Mindestens. Offiziell allerdings kommen Beschwichtigungen: Es bestehe keine Gesundheitsgefahr, behaupten das staatliche Wasser- und A...

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