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11.01.2020
Literatur

Gesten der Armut

Annie Ernaux erzählt am Beispiel ihrer Mutter vom sozialen Aufstieg als Selbstentfremdung

Von Jakob Hayner
Es ist der Literatur eigen, das Flüchtige festzuhalten und ihm ein Moment der Dauer zu geben. So lebt fort, was schon vergangen ist. In »Eine Frau« setzt Annie Ernaux einen traumatischen Einschnitt an den Anfang: »Meine Mutter ist gestorben, am Montag, den 7. April«, beginnt der erste Satz des Textes. Geschrieben hat die französische Autorin »Eine Frau« 1986/1987, damals wurde es bei Gallimard veröffentlicht, nun liegt es in gewohnt gelungener Übersetzung von Sonja ...

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