Zum Inhalt der Seite
09.01.2020
Südafrika

Konzerninteressen vor Leben

Freigegebene Dokumente zeigen Londons Reaktion auf Hinrichtung von Saro-Wiwa 1995 in Nigeria

Von Christian Selz, Kapstadt
Als das nigerianische Militärregime unter Diktator Sani Abacha Ende 1995 den Umweltaktivisten Ken Saro-Wiwa hinrichtete, blickte die Welt schockiert auf das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Mit der von ihm aufgebauten Bewegung für das Überleben des Ogoni-Volkes (Movement for the Survival of the Ogoni People, Mosop) hatte Saro-Wiwa gegen die Umweltzerstörung durch Ölförderung im Nigerdelta protestiert – und damit den Zorn des von den Konzernen korrumpierten Regimes...

Artikel-Länge: 4033 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90