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22.04.2003

Widersprüche und Visionen

Erik Neutschs Erinnerungen sind kein Abschied

Von Gerhard Bengsch
Das ist ein herbes, aber kein bitteres Buch. Es ist mit dem Gestus rücksichtsloser Selbstbetrachtung geschrieben und breitet vor dem Leser die bohrenden Fragen des Autors, seine Suche nach Antworten aus. Die Widersprüche zwischen sozialistischem Ideal und der Wirklichkeit mangelhafter Realisierung, Visionen und verlorene Illusionen – das ist das Thema. Die Lektüre stimmt nachdenklich, macht betroffen. Und hinterläßt trotzdem nicht Hoffnungslosigkeit. Erik Neutsc...

Artikel-Länge: 2934 Zeichen

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