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14.10.2019
Kino

Zu schön, um da zu sein

Louis-Julien Petit hat eine Komödie mit französischen Obdachlosen gedreht. Das klingt pervers – und funktioniert trotzdem

Von André Weikard
Sie heißen Brigitte Bardot, France Gall oder Beyoncé, und sie sind obdachlos. Die klangvollen Namen sind nur Pseudonyme, Deckmäntelchen der Anonymität. Die Frauen, die derart ihre Identität verschleiern, treffen sich in einer nordfranzösischen Obdachlosenunterkunft, dem L’Envol. Hier bekommen sie Gutscheine für Dusche und Cafeteria. Betten hat die Notanlaufstelle nicht. Louis-Julien Petit hat eine landauf, landab gefeierte Komödie über das Leben auf der Straße gedre...

Artikel-Länge: 3843 Zeichen

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