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Der bevorstehende Umzug wird Löcher in die jW-Kasse reißen

Liebe Leserinnen und Leser, vor vier Jahren zog die junge Welt zum Alexanderplatz, weil die Miete dort wesentlich niedriger war als im alten Domizil am Treptower Park. Den Verlust durch die Umzugskosten haben wir rechnerisch längst durch die Einsparungen bei der Miete ausgeglichen. Jetzt müssen wir erneut umziehen, weil das Bürogebäude in der Karl-Liebknecht-Straße »stillgelegt« werden soll. Es gibt eine ganze Reihe von guten Angeboten, niedriger sind die Mietforderungen allerdings nicht. Der Umzug wird also zunächst ein Loch in die Kasse reißen. Wir bitten Sie, uns zu helfen, daß es nicht zu groß wird.
Aktionsbüro

* Spenden bitte auf folgendes Konto: Verlag 8.Mai, Kto.-Nr. 0014544204, BLZ 100 30 500, Bankhaus Löbbecke & Co., Berlin, Stichwort: Umzug

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.04.2003, Seite 5, Aktion

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

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