19.09.2019
Schutz von Whistleblowern
»Kein feindlicher Akt«
Edward Snowden fordert mehr Schutz für Whistleblower, statt Rücksicht auf US-Interessen
Von Marc Bebenroth
Insgesamt habe die Arbeit an seinen Memoiren sechs Jahre gedauert. Genau so lange, wie Edward Snowden nun schon im russischen Exil leben muss. Am Dienstag abend erzählte einer der prominentesten Whistleblower der Gegenwart in einer Liveübertragung auf Einladung der Zeit in der Berliner »Urania«, was ihn derzeit umtreibt. So würden Daten mittlerweile ein Eigenleben führen. Keine Information über eine Person ginge mehr verloren. Staaten wie Privatunternehmen verfügen ...
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