11.03.2003
Echos von Störgeräuschen
Kein Ton zuviel: Die selbstverordnete Armut des in Loops verliebten Jan Jelinek
Von Martin Büsser
Abseits von House und Dancefloor entwickelt sich die elektronische Musik heute in zwei dominante Richtungen. Da ist zum einen der opulente Crossover, das eklektizistische Sampling aus Jazz, Soul, Easy Listening, Samba und allen erdenklichen Spielarten – ein Verfahren, das Jan Jelinek wegen des Reichtums an Verweisen und Ornamenten »barock« nennt. Auf der anderen Seite ist der Clicks-&-Cuts-Minimalismus längst zu einer eigenen Schule geworden – ein möglichst karges S...
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