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29.04.2019
Ausstellung

Der unverstandene Antisemit

Braune Seelenlandschaften: Werke von Emil Nolde im Hamburger Bahnhof

Von Matthias Reichelt
»Sein stärkstes Bild«, schreibt Kunsthistoriker Bernhard Fulda im Katalog zur Ausstellung im Hamburger Bahnhof, schuf Emil Nolde 1946. Allerdings war es »unsichtbar«, denn besonders engagiert hatte der alte Künstler die »Schöpfungsgeschichte« seiner »ungemalten Bilder« entworfen und damit seinen Nachkriegsmythos als unter den Nazis verfemter Künstler geschaffen. Nicht nur von Berufs-, sogar von Malverbot war die Rede, dem er klandestin in einem »kleinen, halbverstec...

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