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20.04.2019
Umgang mit »Tertele«

Fehlende Aufarbeitung von Dersim-Massaker

Bundesregierung erkennt Leid der Opfer an, sieht aber primär die Türkei in der Pflicht

Von Nick Brauns
Als »Tertele« – der Tag, an dem die Welt unterging – bezeichnen Überlebende und Nachfahren die systematischen Massaker und Vertreibungen der kurdisch-alevitischen Bevölkerung in der ostanatolischen Provinz Dersim durch den kemalistischen Staat in den Jahren 1937/38. Bis zu 70.000 Bewohner der rebellischen Bergprovinz, die sich der staatlich angeordneten Türkisierungspolitik widersetzten, wurden damals getötet, Zehntausende in andere Landesteile deportiert. Viele Der...

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