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08.04.2019
Politische Dokumentarfilme

»Viele haben Angst, Status der Gemeinnützigkeit zu verlieren«

Frage finanzieller Förderung: Freie Dokumentarfilmer haben es in ihrer Arbeit zunehmend schwerer. Ein Gespräch mit Martin Keßler

Interview: Gitta Düperthal
Sie touren zur Zeit mit Ihrem neuen Dokumentarfilm »Raubzug nach Amazonien« durch die Bundesrepublik. Wie sehen die Arbeitsbedingungen freier Dokumentarfilmer aus? Der Job bringt eine enorme Arbeitsverdichtung mit sich. Der Film muss hergestellt werden. Kamera mache ich selber. Öffentlichkeits- und Pressearbeit ist zu erledigen, Veranstaltungen sind zu organisieren, um den Film zu zeigen. Es braucht zudem eine ausreichende Finanzierung, was im Laufe der Jahre zunehm...

Artikel-Länge: 3864 Zeichen

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