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Fusion

Ölgigant will Stellen streichen

Hamburg. Das künftige Öl- und Gasförderunternehmen Wintershall-DEA will nach dem Abschluss des laufenden Fusionsprozesses rund 1.000 von weltweit 4.200 Stellen abbauen. Davon entfielen 800 auf Deutschland und 200 auf Norwegen, teilte DEA als einer der beiden Fusionspartner am Donnerstag in Hamburg mit. Mehr als die Hälfte des Personalabbaus sei an den beiden Konzernzentralen Hamburg und Kassel vorgesehen, ein weiterer Teil an Förderstandorten. Bis zum 30. Juni 2020 haben Wintershall und DEA garantiert, auf betriebsbedingte Kündigungen und Standortschließungen zu verzichten. Winterhall und DEA hatten im vergangenen September ihre Fusion besiegelt und erwarten den Abschluss des Prozesses im ersten Halbjahr 2019. Damit entsteht Europas führender Öl- und Gasproduzent. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.02.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

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