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09.02.2019
Versorung mit Wasser in Kurdistan

»Rojava erlebt Krise durch die Wasserpolitik der Türkei«

Staudämme als politische Waffe: Kurdische Bewegung kämpft mit Versorgungsengpässen. Ein Gespräch mit Ercan Ayboga

Interview: Christof Mackinger
Seit Jahren beschäftigen Sie sich mit dem Konflikt um Wasser zwischen der Türkei und Kurdistan. Wie kam es dazu? Im Jahr 2000 habe ich begonnen, mich gegen den Ilisu-Staudamm im Südosten der Türkei bzw. in Nordkurdistan zu engagieren. Aktiv bin ich in der »Initiative zur Rettung von Hasankeyf«. Hasankeyf ist ein 12.000 Jahre alter Ort am Tigris und soll durch den Staudamm überflutet werden. Von diesem Damm profitieren nur ein paar Unternehmen und die türkische Regie...

Artikel-Länge: 3895 Zeichen

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