Zum Inhalt der Seite
30.01.2019
»Freiwillige« Kinderarbeit

Zu jung für Entschädigung

Tausenden Naziopfern wird sogenannte Ghettorente verweigert, weil sie Kinder waren

Von Ulla Jelpke
Über 2.000 Opfer des Naziregimes erhalten keine Rente für ihre Arbeitsleistungen in einem Ghetto, weil sie während der Naziherrschaft zu jung waren. Die Zahl teilte die Bundesregierung auf Anfrage der Linksfraktion mit. Eigentlich sieht das Ghettorentengesetz schon seit 2002 vor, dass Juden oder Sinti und Roma, die in einem Ghetto unter Nazikontrolle gearbeitet haben, dafür Rentenleistungen angerechnet bekommen. Voraussetzung ist, dass die Arbeit »freiwillig« erf...

Artikel-Länge: 2782 Zeichen

Lesen Sie 10 Wochen lang alle Inhalte der Tageszeitung junge Welt für nur 10 Euro. Das Aktionsabo endet automatisch nach Ablauf und muss nicht gekündigt werden.

Dein Abo zählt!

Weitere Optionen unter: www.jungewelt.de/abo.

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90