27.12.2018
Literatur
Neues vom Kollektiv
Wu Ming reiten wieder: diesmal durch die »sechs Nationen« der Irokesen
Von Gerd Bedszent
Im kürzlich erschienenen Buch »Manituana« des italienischen Autorenkollektivs Wu Ming geht es um eine Episode aus der Geschichte der nordamerikanischen Ureinwohner. Bei Fans herkömmlicher Wildwestliteratur dürfte das Buch allerdings eher für Verwirrung sorgen. Nordamerikanische Indianer, die in Häusern wohnen, von Ackerbau leben und über eine Verfassung verfügen? Das passt so gar nicht zum Bild der »unzivilisierten Wilden«, denen die weißen Kolonialisten gewaltsam K...
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