13.11.2018
Kino
Bandera und die Bundeszentrale
Es gab viel politische Aufklärung beim 28. Filmfestival Cottbus, mit behördlicher Unterstützung aber auch offene Nazipropaganda
Von Bernd Müller
Der Hauptpreis des 28. Filmfestivals Cottbus ging am Sonnabend an den russischen Spielfilm »Ayka« von Sergej Dworzewoi. Die unvergessliche Titelfigur stehe für die »Vergessenen ganz unten«, hieß es in der Begründung der Jury. Ayka (Samal Yeslyamova) muss in einem überfüllten Elendsquartier am Rande Moskaus unter »Illegalen aus Kirgistan« überleben, ihr Neugeborenes loswerden – bis sie weint, vergehen 100 quälende Minuten, inszeniert ein wenig wie ein reißerischer Do...
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