04.01.2003
Das Ideal war stärker
Lebenswege mit Brüchen und Kurven: Die Autobiografien von Rudolf Hirsch und Hans Jacobus
Von Gerhard Bengsch
Von zwei Autobiografien soll hier die Rede sein, deren Verfasser Lebensstationen durchschritten haben, die sich in den Grundlinien ähneln. Der eine, Rudolf Hirsch, tut es mit einer abgeklärten Selbstironie, über der gleichzeitig ein Schatten steter Traurigkeit liegt. Der andere, Hans Jacobus, will auf polemische Kommentare nicht verzichten, wenn er zurückblickt auf die Ereignisse in den bald achtzig Jahren seines Lebens. Und das ist kein Zufall. Jacobus kommt aus de...
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