19.09.2018
AfD-Wahrheitsministerium
Drohgebärden wegen Chemnitz-Parodie
AfD stellt Dreharbeiten für Satirevideo als Fake-News-Verschwörung dar und stalkt Produzenten. Hasskommentare beziehen sich auf jüdische Namen
Von Claudia Wangerin
Satiriker leben nicht ungefährlich, wenn sie die AfD aufs Korn nehmen und dann auch noch mutmaßlich Juden sind. Bedrückende Erfahrungen mit organisiertem Stalking von seiten der rechten Partei schilderte am Montag der Chefautor des »Bohemian Browser Balletts« und Gesellschafter der Produktionsfirma Steinberger Silberstein GmbH unter der Überschrift »Ein Hauch von ’33« in seinem Blog. »Und plötzlich steht ein AfD-Abgeordneter im Hausflur und filmt dein Klingelschild....
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