25.04.2018
Arm trotz Arbeit
Miete frisst Gehalt
Auch mit gesetzlichem Mindestlohn ist Leben ohne staatliche Transferleistungen in Großstädten nicht möglich
Von Bernd Müller
Der gesetzliche Mindestlohn hat seit seiner Einführung im Jahr 2014 einiges bewirkt: Im Niedriglohnsektor sind die Einkommen gestiegen – bei weiter steigender Beschäftigung. Dennoch: Wer für den Mindestlohn arbeiten muss, kann in vielen deutschen Großstädten als Alleinstehender oft nicht ohne zusätzlichen Bezug von Hartz-IV-Leistungen leben. Das geht aus einer gemeinsamen Stellungnahme des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) ...
Artikel-Länge: 4370 Zeichen


