20.02.2018
Rechtsentwicklung
Gewerkschaften für Repression
Mit DPolG und GdP fordern gleich zwei Verbände ein härteres Vorgehen gegen Demonstranten
Von Kristian Stemmler
Spätestens seit dem G-20-Gipfel in Hamburg halten sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und erst recht die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) nicht mehr zurück. Sie fordern mehr Durchgriffsrechte für die Polizei und schmettern Kritik an polizeilichem Handeln ab. Zwar scheint sich die rund 185.000 Mitglieder zählende GdP zu bemühen, moderater aufzutreten als die halb so große, stramm rechte DPolG. Doch der Ton wird schärfer. In Berlin forderten beide Verbände akt...
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