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09.11.2017
Literatur

Bis zur Verstümmlung

Michael Wildenhains atemlos schöner Roman »Das Singen der Sirenen« handelt von der Zerrissenheit einer empörten Generation

Von Erasmus Schöfer
Singende Sirenen, wie es im Titel des neuen Buches von Michael Wildenhain heißt, gibt es heutzutage nur auf Dächern, und die können eher heulen. Man soll wohl eher an die klassischen denken, welche Seefahrer wie Odysseus mit ihrem Gesang in den Tod zu locken versuchten. Ja, in der Tat, der Jörg genannte Odysseus dieses Buches wird von drei ziemlich gewalttätigen, unwiderstehlichen Sirenen verführt – die eine wohnhaft in Berlin-Kreuzberg, später in der verrufenen Ost...

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