12.09.2002
Gutmeiner
Der Film »Verrückt nach Paris« ist ein besonders gewöhnlicher Beitrag zur Verwertung von »Menschen mit einem Handicap«
Von Eike Stedefeldt
»Der Film von Eike Besuden und Pago Balke schwimmt auf einer Erfolgswelle«, ließ unlängst das Filmbüro Niedersachsen in seinem Rundbrief wissen. »Nach der Auszeichnung mit dem Bernhard-Wicki-Preis in Emden vergab nun die Filmbewertungsstelle Wiesbaden (FBW) das Prädikat: Besonders wertvoll.« Wenn in Deutschland ein »Behindertenfilm« auf einer Erfolgswelle schwimmt, läßt das meist nichts Gutes erahnen.
»Erst war es die Sympathie für Leute, die wir als behindert be...
Artikel-Länge: 6607 Zeichen


