Zum Inhalt der Seite
26.08.2017
Filmwirtschaft

»Jawoll, meine Herren«

Die UFA wird 100: Eine Geschichte von Propaganda und Manipulation

Von Dr. Seltsam
Man kann Menschen mit einem Film erschlagen wie mit einer Axt. So ist überliefert, dass SS-Wachmannschaften in Auschwitz nach der Vorführung von »Jud Süß« hinaustobten und jüdische Zwangsarbeiter umbrachten. Zwar ist »Jud Süß« von Veit Harlan kein UFA-Film, gehört aber zu den »Vorbehaltsfilmen«, die 1945 von den Alliierten weggesperrt wurden und seitdem nur mit pädagogischer Einführung und Diskussion zu sehen sind. Allgemein sollten die Filme der Nazis für Joseph Go...

Artikel-Länge: 5784 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90