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16.08.2017
Fluch der Ölpalmen

Palmöl statt Touristen

Palawan wurde 2016 zur schönsten Insel der Welt gekürt. Doch Großplantagen ­bedrohen Natur und Gesellschaft der philippinischen Insel

Von Thomas Berger
Palawan gilt als das letzte Refugium der Philippinen. Doch das ist bedroht. Denn auf der 450 Kilometer langen Insel im Westen des Landes, breitet sich die Elaeis guineensis aus, angepflanzt von Geschäftsleuten, um aus ihrem Fruchtfleisch und Kernen Öl zu gewinnen und zu vermarkten. Die Ölpalme ist ein Segen für die Anbaufirmen und ein Fluch für das Land. Lediglich 68 Einwohner leben im Schnitt pro Quadratkilometer auf dem Eiland, weitaus weniger als sonst auf den Ph...

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