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08.08.2017
G20-Proteste

Polizei verliert Deutungshoheit

Gewalt bei G-20-Protesten: Eigenes Video straft rabiate Beamte Lügen

Von Kristian Stemmler und Daniel Nide
Ein Hinterhalt im Hamburger Schanzenviertel, der keiner war, angebliche Wurfgeschosse wie Gehwegplatten und Molotowcocktails, die niemand vorweisen kann; Stein- und Flaschenwürfe an einem Ort, wo sie nur die Polizei gesehen hat, nicht aber ihr Kameramann – einen Monat nach dem G-20-Gipfel bricht die polizeiliche Darstellung immer mehr in sich zusammen. Jetzt erweist sich auch die Rechtfertigung für den brutalen Zugriff der Einsatzkräfte auf rund 200 Demonstranten...

Artikel-Länge: 4214 Zeichen

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