24.07.2017
Bildende Kunst
Gewaltig malerisch
»Russlandbilder« von Robert Sterl und Ernst Barlach im Dresdner Albertinum
Von Ralf Richter
Robert Sterl habe in seiner Heimatstadt Dresden »gelernt, dass Kunst von Können kommt und dass nicht der Intellekt, sondern der sinnliche Eindruck den Maler macht«, erklärte Max Liebermann einmal über den Künstlerkollegen, der ein Impressionist von ähnlichem Rang war: »Gerade heutzutage, wo die Achtung vor dem Metier fast geschwunden ist und jeder Stümper sich ein Kulturfaktor dünkt, ist es nicht hoch genug anzuerkennen, dass ein Künstler von Sterls Format nur Maler...
Artikel-Länge: 3822 Zeichen


