21.07.2017
Arbeitskämpfe
Schuften in Südkorea
Präsident Moon Jae-in will den Mindestlohn auf 7,72 Euro anheben und die maximale Wochenarbeitszeit auf 52 Stunden reduzieren. Unternehmer laufen Sturm
Von Claudia Haydt
Der Mindestlohn in Südkorea ist im wahrsten Sinn des Wortes ein Hungerlohn. Das illustrierten Gewerkschaftsaktivisten im vergangenen Jahr im Rahmen einer breitangelegten Kampagne mit einem Hungerstreik. Nach dem Regierungswechsel sind die Aktivisten ihrem Ziel eines menschenwürdigen Mindestlohnes ein bescheidenes Stück nähergekommen. Die südkoreanische Mindestlohnkommission kam zum Ergebnis, dass die untersten Löhne um 16 Prozent angehoben werden sollen. Obwohl dies...
Artikel-Länge: 4224 Zeichen


