Zum Inhalt der Seite
09.06.2017
Holocaust-Überlebende

Gnade vor Recht

Bei der NS-Opferentschädigung wird bis heute mit zweierlei Maß gemessen

Von Frank Brendle
»Alle Bundesregierungen seit 1949 (…) haben sich nach Kräften bemüht, für das von den Nationalsozialisten begangene Unrecht zu entschädigen«. Wann immer die Linksfraktion im Bundestag auf bislang unentschädigte Opfergruppen hinwies, antwortete die Bundesregierung mit einem dieser Standardsätze. Gezahlt wurde in der Regel nur, wenn entweder die Opfer ausreichend Druck ausüben konnten oder der Vorgang zu wirtschafts- und außenpolitischen Interessen passte. Die »Westin...

Artikel-Länge: 3962 Zeichen

Lesen Sie 10 Wochen lang alle Inhalte der Tageszeitung junge Welt für nur 10 Euro. Das Aktionsabo endet automatisch nach Ablauf und muss nicht gekündigt werden.

Dein Abo zählt!

Weitere Optionen unter: www.jungewelt.de/abo.

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90