05.05.2017
Kolumbien
Gefährdeter Frieden
Kolumbien: Nach Morden an FARC-Angehörigen nimmt Unmut unter den Guerilleros zu
Von Santiago Baez
Bis zu 25 Menschenrechtsaktivisten sind seit Jahresbeginn in Kolumbien ermordet worden. Diese Zahl nannte am Mittwoch in Bogotá der Vertreter des UN-Menschenrechtskommissariats, Todd Howland. Zudem halte die Gewalt in den Gebieten an, in denen der Friedensvertrag zwischen der FARC-Guerilla und der Regierung umgesetzt wird. Dort starben Howland zufolge weitere 24 Menschen. Allein im April wurden Medienberichten zufolge sieben Menschen ermordet, weil sie in Beziehung ...
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