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18.03.2017
Erster Weltkrieg

Verbrannte Erde

Vor 100 Jahren verwüstete die kaiserliche Armee ein großes Gebiet in Frankreich und deportierte die Bewohner. Das Verbrechen wurde zum Synonym für die ­barbarische Kriegsführung des deutschen Imperialismus

Von Martin Seckendorf
Cornelius Breuninger, Versorgungsoffizier in der württembergischen Reservedivision 26, die ab 1915 im Artois nahe der französischen Stadt Arras stationiert war, notierte am 10. März 1917 in seinem Tagebuch: »In Cr. (Croisilles, eine Gemeinde etwa zehn Kilometer südöstlich von Arras – M. S.) sind schon ganze Viertel eingerissen, es brennt an allen Ecken und Enden. Das ganze Land wird systematisch und methodisch verwüstet, kein Stein soll auf dem anderen bleiben, all...

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