18.03.2017
Popgeschichte
Wer geht in den Keller?
Der 70. Geburtstag von Amiga, dem wichtigsten Label der DDR, wird mal wieder vom Westen versemmelt
Von Thomas Behlert
Eine Langspielplatte kostete in der DDR in der Regel 16,10 Mark, Das war der Einheitsverkaufspreis, die zehn Pfennig waren extra, für »das sozialistische Kulturleben«. Veröffentlicht wurde auf dem Staatslabel VEB Deutsche Schallplatten, egal ob es sich um Langspielplatten, Singles, Quartettsingles oder Kassetten handelte. Es entstanden sechs Unterlabels: Amiga und Eterna (U- und E-Musik), Litera (das gesprochene Wort), Aurora (Arbeiterkampflieder), Schola (Zusammen...
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