27.07.2002
Kleine Leute, große Städte
Norman Ohlers Kriminalroman zeigt Globalisierung in der Praxis
Von Martin Büsser
Norman Ohler hat ein Faible für Metropolen. Nach einem
New-York-Roman (»Die Quotenmaschine«) und einem
Abstecher nach Berlin (»Mitte«) ist Ohler mit
»Stadt des Goldes« in Johannesburg gelandet. In den
Feuilletons wird das gerne trivialpsychologisch darauf
zurückgeführt, daß Norman Ohler, der auch als
Journalist für Geo tätig war, im provinziellen
Zweibrücken aufgewachsen ist. Aber vielleicht schärft ja
gerade diese Herkunft den Blick für das Spezifische an
Großstädt...
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