07.02.2017
Flüchtlingspolitik
Länder begehren auf
Abschiebungen nach Afghanistan teils ausgesetzt. Zahl der am Hindukusch getöteten Zivilisten auf Höchststand. Bundesweit Proteste geplant
Von Markus Bernhardt
Es gibt keine Sicherheit in Afghanistan. So lautet nicht nur die Einschätzung von Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen wie Pro Asyl, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband oder Amnesty International, sondern auch die der UNO. Die Anzahl der in Afghanistan verletzten und getöteten Zivilisten hat 2016 einen neuen Höchststand erreicht. Am Montag teilte die UNO mit, dass allein im vergangenen Jahr dort 11.418 Zivilisten getötet oder verletzt worden seien. Etwa ein...
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