14.01.2017
Kolonialgeschichte
»Heia Safari!«
Das Pariser Mémorial de la Shoah zeigt den deutschen Völkermord an Herero und Nama in einer Ausstellung
Von Hansgeorg Hermann
Der deutsche Soldat singt, wenn er marschiert. Vorzugsweise stramme Lieder aus alter, gerne auch glorreicher Zeit. Einen der schneidigsten Hits hat die Bundeswehr noch heute im Repertoire, das »Heia Safari«. Darin heißt es: »Wie oft sind wir geschritten, auf schmalem Negerpfad, wohl durch der Wüste Mitten, wenn früh der Morgen naht; wie lauschten wir dem Klange, dem altvertrauten Sange, der Träger und Askari: Heia, heia, Safari!« Das Musikkorps der Bundeswehr spielt...
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